Selbstverletzendes Verhalten – Warum? Hintergründe und Handlungsstrategien
Es gibt sehr unterschiedliche Motive, warum sich Betroffene selbst verletzen. Manche erleben dadurch eine tiefe Entspannung in Zeiten hoher Überlastung, andere sind erst durch den Schmerz fähig sich zu spüren oder bekämpfen mit ihm das Gefühl der inneren Leere. Manche wollen sich selbst bestrafen, andere beugen so einer Suizidhandlung vor. Immer aber steckt dahinter eine seelische Not, der anders nicht begegnet werden kann.
Seminarziele
Im Online-Workshop wird Wissen zu Ursachen, Risiko- und Schutzfaktoren vermittelt. Impulse und Übungen sollen die Handlungskompetenz erweitern. In Kleingruppen werden Strategien im Umgang damit geübt, die eigene Haltung und Grenzen reflektiert, sowie Raum zum Austausch gegeben. Vortrag und Gruppenarbeit wechseln sich ab.
Seminarinhalte
- Welche strukturellen Rahmenbedingungen braucht es für gelingende Unterstützung?
- Wie spreche ich Suizidalität oder selbstverletzendes Verhalten an?
- Wie gehe ich damit um?
- Welche Haltung ist hilfreich?
- Was brauchen die Betroffenen?
Methoden
Fachliche Inputs, Kleingruppenarbeit, Arbeit an konkreten Beispielen, umfangreiches Arbeitsmaterial
Trainer*in
Diana-Franziska Schöllhuber
Zielgruppe
Sozialpädagog*innen, Bildungsbegleiter*innen, Berufseinstiegsbegleiter*innen, Schulsozialpädagog*innen, Case Manager*innen, Erzieher*innen und weitere interessierte Pädagog*innen
Budget für Arbeit und Ausbildung – Wege in den allgemeinen Arbeitsmarkt
Einfach erklärt
Viele Menschen wünschen sich einen Job auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, anstatt in einer Werkstatt für behinderte Menschen zu arbeiten. Sie wissen aber nicht, wie sie dahin kommen.
Das Budget für Arbeit und das Budget für Ausbildung können dabei helfen. Wir erklären euch, was dahintersteckt!
Seminarinhalte
- Wir erklären, was das Budget für Arbeit und das Budget für Ausbildung sind
- Wir sagen, wer diese Angebote beantragen kann
- Wir zeigen die Vorteile beider Wege
- Wir beantworten eure Fragen
Methoden
fachliche Impulse und Beantwortung von Fragen
Trainer*in
Sarah Schank, Sozialhelden e.V.
Die Trainerin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Verein Sozialheld*innen im Projekt JOBinklusive https://jobinklusive.org/ „Nichts ohne uns!“ Die Sozialheld*innen setzen sich für Menschenrechte, Inklusion und Barrierefreiheit ein. Das Projekt JOBinklusive fördert Inklusion in Arbeit und Ausbildung und wird 2024–2026 aus Mitteln des Ausgleichsfonds des BMAS gefördert.
Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an junge Menschen, die sich für Alternativen zur Werkstatt interessieren sowie an ihre Lehrkräfte und Unterstützer*innen. Denn der Übergang von der Schule in den Beruf ist oft kompliziert – mit uns wird er etwas klarer.
Informationskompetenz und Künstliche Intelligenz in der Beruflichen Orientierung
Künstliche Intelligenz ist zu einem festen Bestandteil der Informationssuche und Entscheidungsfindung junger Menschen geworden. Auch im Kontext der beruflichen Orientierung greifen viele Jugendliche auf KI-Chatbots zurück, etwa um Berufe zu recherchieren, Bewerbungen zu formulieren oder sich über Ausbildungswege zu informieren. Damit gewinnt die Frage an Bedeutung, wie Schüler*innen diese Technologien reflektiert, kritisch und zugleich produktiv nutzen können.
Seminarziele
Der zweistündige Online-Workshop widmet sich der Rolle von Sprachmodellen (LLMs) in der beruflichen Orientierung und zeigt, wie entsprechende Kompetenzen in der Arbeit mit jungen Menschen gefördert werden können. Zu Beginn erhalten Sie eine verständliche Einführung in Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten von KI-Chatbots. Darauf aufbauend wird diskutiert, wie verlässlich KI-Antworten in der Berufsorientierung sein können, wo typische Fehlannahmen entstehen und wie sich KI-Ergebnisse sinnvoll prüfen und einordnen lassen, etwa bei der Recherche zu Ausbildungswegen oder beim Einsatz von KI zur Erstellung von Bewerbungsschreiben.
Ein besonderer Fokus liegt auf der praktischen Nutzung der fit for news-Materialien. Sie lernen ausgewählte Materialien aus dem fit for news-Materialpool kennen, die sich speziell mit KI im Kontext der Berufsorientierung beschäftigen. In kurzen Praxisphasen haben sie die Möglichkeit, einzelne Lern-Nuggets selbst auszuprobieren. Dabei geht es unter anderem um sinnvolle Prompting-Strategien für Bewerbungen, um die Bewertung von KI generierten Texten sowie um die Reflexion möglicher Fehler, Verzerrungen oder Grenzen solcher Systeme.
Nach dem Workshop …
- … haben Sie einen grundlegenden Überblick über Nutzungsmuster junger Menschen.
- … haben Sie ein grundlegendes Verständnis dafür, wie Sprachmodelle funktionieren.
- … kennen Sie typische Einsatzmöglichkeiten von KI in der beruflichen Orientierung.
- … können Sie einschätzen, wann KI-Antworten hilfreich sind und wann besondere Vorsicht geboten ist, insbesondere bei Bewerbungsunterlagen.
- … kennen Sie grundlegende Prompting Regeln, um KI sinnvoll für Bewerbungsprozesse einzusetzen und deren Grenzen zu erkennen.
Trainer*in
Stephan Gert, EIJK Leipzig
Der Trainer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Europäischen Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung -EIJK- und der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig. Er hat die Lernprogramme in 2024 erstellt und auf zahlreichen Veranstaltungen zur beruflichen Orientierung präsentiert.
Zielgruppe
Sozialpädagog*innen, Ausbilder*innen, Lehrkräfte, Bildungsbegleiter*innen, Berufseinstiegsbegleiter*innen, Schulsozialpädagog*innen, Ausbildungsbegleiter*innen, Case Manager*innen, Intergrationsbegleiter*innen, Fallmanager*innen und weitere interessierte Pädagog*innen